Legaler Steuertrick Elektroauto

Aktualisiert: Mai 2

Mit Steuervorteile und mit staatliche Förderungen super günstig zum neuen Elektroauto. Für Firmen war es noch nie so leicht soviel Gelb beim Autokauf zu sparen!


Als UnternehmerIn ist es ein guter Zeitpunkt über die Anschaffung eines Elektroautos nachzudenken, insbesondere Falls du das Auto für Privatfahrten verwendest. Obwohl meist der Listenpreis höher ist, machen zahlreiche Förderungen die Investition interessant. Lesetipp: Aktuelle Informationen zur Förderung "E-Mobilitätsoffensive 2021" für Privatpersonen und Betriebe findest du unter www.umweltfoerderung.at

Für PKW gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Förderungen

  • Investitionsprämie: Die WKO schreibt: "Die Höhe der Prämie beträgt 7% der Neuinvestitionen. Wird die Investition jedoch in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung oder Gesundheit/Life-science getätigt, verdoppelt sich die Investitionsprämie auf 14%. Den Antrag zur Investitionsprämie können Sie bei der Bundesförderstelle Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) stellen." Die Anschaffung muss im Zeitraum August 2020 bis Ende Februar 2021 liegen. Im Falle eines PKWs darf der Bruttolistenpreis nicht über 60.000 Euro und das höchstzulässige Gesamtgewicht nicht über 2.000 Kilogramm liegen. Hybridfahrzeuge werden mit 7% gefördert. Elektrofahrzeuge mit 14% gefördert. Auch die Ladeinfrastruktur wird mit 14% gefördert, wenn diese mit erneuerbaren Strom betrieben wird (Achte hier auf den Liefervertrag).

  • E-Mobilitätsbonus: Der Mobilitätsbonus ist mit der Investitionsprämie kombinierbar und für neuangeschaffte Elektroautos können insgesamt 5.000 Euro beantragt werden. 3.000 Euro kommen vom staatlichen Fördergeber und 2.000 Euro werden vom Importeur finanziert. Wie und Wo du den Antrag stellst findest du hier.

2.Steuervorteile

  • Degressive Abschreibung

  • Vorsteuer ziehen: Wie das mit dem Vorsteuerabzug bei PKWs funktioniert, hat die WKO zusammengefasst. Bei Bruttoanschaffungskosten unter 40.000 Euro ist der volle Vorsteuerabzug möglich. Zwischen 40.000 Euro und 80.000 Euro kann die Vorsteuer anteilig geltend gemacht werden. Aber die Bruttoanschaffungskosten dürfen 80.000 Euro nicht überschreiten. Tipp: Unsere SteuerberaterInnen helfen dir mit einer punktgenauen Auskunft weiter.

  • Private Nutzung Allgemein sind Dienstautos und die private Nutzung als Sachbezug lohnsteuerpflichtig. Elektroauto: Für Elektrofahrzeuge als Dienstautos gilt das aktuell nicht. Auch als UnternehmerIn muss kein Privatanteil berücksichtigt werden.

Für Nutzfahrzeuge gibt es auch Förderungen:

Tipp: Unsere SteuerberaterInnen helfen dir mit einer punktgenauen Auskunft weiter.


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Quelle: Die Presse